Abonnentenzahl

Bewerbungsphoto Hans-Jürgen John

Im März 2015 waren 402 registrierte Abonnenten bei Johntext Switzerland. Heute sind es 683. Mit jedem neuen Artikel auf Johntext Switzerland werden automatisch 683 Emails generiert und an die Abonnenten verschickt. Ich wage die Prognose, dass bis August die Abonnentenzahl verdoppelt ist – dafür fehlen nur noch 119 Menschen. Das ist ein tolles Ergebnis.

Mit den anderen Johntext Autoren, deren Abonnentenzahlen pro Webseite mehrere Tausend betragen, kann ich noch nicht mithalten. Und doch sind sie mir Vorbild und Ansporn.

Vielen Dank für Ihr Vertrauen und Ihr Interesse.

Ihr Hans-Jürgen John

09.10.2015: 848 Abonnenten – Vielen Dank.

11.08.2016: 1956 Abonnenten – Danke vielmals für das Interesse und die Treue! 🙂

Abonnentenzahl

Bewerbungsphoto0002Neues vom Johntext ADMIN: Aktuell sind 402 Abonnenten bei Johntext Switzerland registriert – ohne die Autorenaccounts. Das ist toll, wenn man bedenkt, dass ich nur ab und zu hier etwas poste. Ich gelobe Besserung! Und werde den Stab an andere Schweizer Autoren weitergeben. Leider zählt der Counter nur neue Abonnenten… werde ihn wieder deinstallieren.

Hans-Jürgen John ist Hans John (@rafaelofirst) auf Twitter und Hans.John.16 auf Facebook. Hans bloggt auf www.johntext.de und www.tage-bau.de

Zeitungsmarkt im Wandel

Ringiers

Eine Illustrierte vom Ringier-Verlag, Zofingen 1939

Weniger Zeitungsleser

Die Zahlen sind rückläufig. Die Leserzahlen ebenso wie die Gewinne. Sinken die Verkaufszahlen, gehen auch die Einnahmen durch Werbekunden zurück. Fieberhaft reagiert die Printpresse und versucht Nachrichten übers Internet zu verkaufen oder sich Leser durch kostenlose Inhalte zu sichern.

Hat der Leser weniger Zeit, ist er sparsamer oder fühlt er sich im Internet wohler?

Wieso soll im Internet funktionieren was bei den Zeitungen nicht mehr funktioniert – der Verkauf von Nachrichten gegen Cash? Jimmy Maymann, CEO der “Huffington Post”, einer Online-Zeitung mit monatlich 110 Millionen Besuchern, gibt das in der “Schweiz am Sonntag” vom 12.10.2014 zu bedenken.

Matthias Ackeret, Chefredakteur von “persönlich”, zitiert ebenda die Chefs der grössten Zeitungsverlage der Schweiz und Deutschlands, den Chef des Axel Springer Verlages und den CEO des Ringier-Verlages. Beide sehen den Trend weg vom Papier.

Weniger Zeitungstitel und trotzdem weniger Leser

Schaut man sich die Statistiken an, die jeweils im Einzelfall hinterfragt werden müssen – durch Zusammenlegung mehrerer vorher eigenständiger Zeitungen zu einer wie im Fall des “St. Galler Tagblatt”, welches die Blätter des “Liechtensteiner Vaterlands”, der “Rheintalischen Volkszeitung” und des “Werdenberger & Obertoggenburgers” unter ihre Fittiche nahm, werden die Zahlen verzerrt – so lässt sich insgesamt tatsächlich ein Abwärtstrend feststellen – bei der Bezahlzeitung. Für den Leser kostenlose Blätter wie “20 Minuten” boomen.

Abonnements haben den Beigeschmack der Verpflichtung

Ich erinnere mich noch an das Zeitungsabonnement, das ich vor Jahren unterschrieb, nur um an die Prämie zu kommen, eine Akkubohrmaschine. Inzwischen weiss ich, dass solche Art von Versuchen die Leser zu binden falsch ist, weil nicht nachhaltig. Ich versuchte bereits nach kurzer Zeit das Abonnement loszuwerden und schwor mir nie wieder eine derartige Verpflichtung einzugehen. Ein ungutes Gefühl blieb zurück, das ich seitdem durchaus mit dem Printprodukt von damals in Verbindung bringe. Die Absicht der Zeitungsverleger ist mit der Abonnentenwerbung sicher eine andere gewesen.

Wann fühlt sich der Kunde mit seiner Zeitung gut?

Es stellt sich die Frage wie ein Produkt nachhaltig attraktiv gestaltet werden kann. Ein alter Trick besteht darin, ein Produkt mit einem anderen zu verbinden und ihm so einen tatsächlichen oder scheinbaren Mehrwert beizugeben, der den Kunden zum Kauf animiert – ohne dass er eine Verpflichtung unterschreiben muss wie beim Abonnement und sich wohl fühlt.

Der Unternehmer, der nach dem Autokauf das Businessnotebook als kostenlose Zugabe im Kofferraum entdeckt. Die Hausfrauen, die angelockt durch Lebensmitteltiefpreise zu Aldi marschieren und dort den neuen Fernseher oder die Daunenbettdecke kaufen, obwohl sie das nicht vor hatten. Welcher Mehrwert animiert Menschen, eine Zeitung zu erstehen? Ja, sie sogar zu kaufen, wenn sie keine Zeit oder Lust zum Lesen haben? Und wie lassen sich die Leser dauerhaft binden, ohne das unangenehme Gefühl der Verpflichtung durch ein Abonnement beim Lesen jeder Überschrift ertragen zu müssen?

Ringier wusste schon vor über 70 Jahren wie sich Leser dauerhaft binden lassen.

Bei der Recherche über die Stimmung in der Schweiz am Vorabend des 2. Weltkrieges stieß ich auf “Ringiers Unterhaltungsblätter” von 1939. Die “Illustrierte für Alle”. Die Ausgabe vom 19.August 1939 des Ringier-Verlages aus Zofingen liefert gleich auf der ersten Heftinnenseite zwei grundlegende Informationen: Ringier bietet eine Gratis-Verlosung von insgesamt 10.000 Franken an. Neue Auszahlungen der Abonnenten-Versicherung des Ringier- Verlages werden en detail veröffentlicht.
Mit der Veröffentlichung des Namens, des tödlichen Unfallhergangs und der Auszahlungssumme wäre heute der Datenschutz verletzt. Damals nutzte Ringier die Veröffentlichung der Daten, um das Vertrauen der Leser und neue Abonnenten zu gewinnen.

Vom Fuhrwerk gestürzt
Unser Abonnent Herr Josef Bischoff von Oberegg (Appenzell) transportierte mit einem Federbockwagen Bierkisten von Oberegg nach Grub. Beim Kehrmanöver nach der Umladung am Bestimmungsort kippte der Wagen um. Unser Abonnent stürzte vom Wagen und erlitt eine Gehirnverletzung, die kurze Zeit nachher seinen Tod zur Folge hatte. Fr. 5000.–

Ein Dreirad-Auto kippt…
Unser Abonnent Herr Theodor Bindschedler von Wädenswil (Zürich) kippte mit dem von ihm gesteuerten Dreirad-Auto zufolge Anfahrens am Randstein gerade in dem Augenblick um, als ihn ein Lastauto überholen wollte. Unser Abonnent wurde direkt vor das rechte Hinterrad des Lastautos geworfen, überfahren und tödlich verletzt. Fr. 5000.–

Nur eine kleine Fingerverletzung…
Unserem Abonnenten Herr Alex Nani von Zwingen (Baselland) fiel ein Stück Holz auf den rechten Mittelfinger und verursachte eine starke Quetschung des Fingergliedes. Diese Verletzung entwickelte sich zu einer allgemeinen Blutvergiftung, woran unser Abonnent sterben musste. Fr. 3.500

Eine Unfallversicherung wurde im vorliegenden Fall mit einem Abonnement zu einem Produkt verbunden. Die langfristige Bindung des Lesers war garantiert. Die Abonnenten von heute werden durch Prämien nur kurz gebunden. Es bleibt spannend. Schauen wir, was sich die Zeitungsverlage in Zukunft ausser Nachrichten einfallen lassen.

Dieser Artikel erscheint ebenso auf Johntext Switzerland und auf Johntext Germany

© 2014 Hans-Jürgen John

Hans-Jürgen John ist Hans John (@rafaelofirst) auf Twitter und Hans.John.16 auf Facebook. Hans bloggt auf www.johntext.de und www.tage-bau.de

WordPress sei Dank

Es ist schon ein seltsames Gefühl. Wenn ich Wort für Wort und Satz für Satz zu einem neuen Beitrag auf Johntext Switzerland aneinanderreihe, bricht mir fast der Angstschweiß aus. Die Zahl der Leserinnen und Leser, die sich in die Abonnentenliste bei Johntext eingetragen haben ist riesig und wächst stetig und ungeachtet der Tatsache, dass es hier in letzter Zeit wenig Veröffentlichungen gegeben hat. Damit steigt auch die Verantwortung des Schreibenden gegenüber der Leserschaft.

Habe ich auch die meisten Komma- und Rechtschreibfehler korrigiert? Wann soll der Artikel veröffentlicht werden? WordPress macht es möglich. Das Datum der Veröffentlichung kann in die Zukunft, die Gegenwart oder gar in die Vergangenheit gelegt werden. Das ist eine tolle Sache.

Viele Menschen schreiben Tagebuch. Sie würden nie öffentlich darüber schreiben, was ihnen passiert. Und noch weniger, was sie darüber denken.

WordPress eröffnet die Möglichkeit, dass ein Artikel oder ganze Serien automatisch online gehen, sobald die Autorin / der Autor sich mehrere Tage nicht mehr in seine/ihre Webseite eingeloggt hat. So lassen sich also sogar Mechanismen planen, die im Zweifelsfall posthum greifen.

Wenn ich mich in meinem Umfeld umsehe, leben wir in einer Welt des plötzlichen Ablebens. Insbesondere kurz vor Rentenbeginn scheint dieses Phänomen vermehrt aufzutreten. Warum auch immer. Was bleibt sind Erinnerungen bei den lieben Angehörigen. Doch wie viel mehr kann man geben und den Verwandten und Angehörigen hinterlassen, schreibt man Tagebuch.

Die Möglichkeiten von WordPress sind nahezu unbegrenzt. Fühlt sich jemand bedroht, so kann sie/er darauf verweisen, dass Tagebücher online gehen, sollte man nicht in Ruhe gelassen werden. Auch als Belohnungsvariante ist diese Vorgehensweise interessant. Alle Menschen, die einem Gutes tun oder getan haben, wird indirekt posthum gedankt, indem ihr Verhalten gegenüber der eigenen Person offengelegt wird.

Das Gute im Verhalten der Menschen untereinander wird so verstärkt. Wer wird noch Streit anfangen wollen, wenn er weiß, dass sein Verhalten protokolliert wird? Personen, die sich der Botschaft der Liebe Jesu sperren und ihr Leben rücksichtslos über das anderer stellen, lassen sich vielleicht eher von Gottes Botschaft im Alten Testament in ihre Schranken weisen. Geht es dort um Auge und Auge und Zahn um Zahn, so ist WordPress das Instrument, um gegen Egoismus und Rücksichtslosigkeit und Gier anzuschreiben. Dank an dieser Stelle den vielen ungenannten Programmierern, die das Programm selbstlos und kostenfrei möglich machen.

Wie geht es weiter mit Johntext? Diese Frage kann ich nicht alleine beantworten. Johntext ist nicht nur Hans-Jürgen John.

In den letzten Wochen und Monaten habe ich hinter den Kulissen daran gearbeitet, ein Netzwerk zu schaffen, das Johntext tragen hilft und es erweitert.
Besonders der Kontakt zur evangelischen Kirche ist mir dabei sehr wichtig. So oft habe ich Menschen getroffen, die so viel Energie und Zuversicht aus ihrem Glauben gewinnen und bei Widrigkeiten in ihrem Leben alles sehr viel leichter bestehen, als andere, die auf sich selbst gestellt sind.

Ich werde mich sicher nicht in die Reihe derer stellen, die meinen, sich gegen Andersgläubige abgrenzen zu müssen und ihre Ansichten fanatisch durchsetzen.

Toleranz kann ein Wort nur sein oder eine Lebenseinstellung.

Sicher wird Johntext weiter Stellung beziehen – dieses Versprechen bezieht sich auf die Vergangenheit wie auf die Zukunft – auf bereits veröffentlichte Artikel wie auf jene, die nur darauf warten vom Status “Privat” in den Status “Öffentlich” zu wechseln.

Ein wichtiges Element jeden Kommentars und eines jeden Artikels ist die Unbestechlichkeit des Autors. Die Macht der Veröffentlichung ist ein scharfes Schwert und so mancher meinte bereits das Rezept gefunden zu haben, die Lautsprecher, die auf sein Gewissen gerichtet sind, zum Schweigen zu bringen. Fehlanzeige. Johntext ist nicht nur Hans-Jürgen John und wird weiter existieren und die Vergangenheit und die Gegenwart – und wenn es sein muss die Zukunft ungarniert präsentieren.

© 2014 Hans-Jürgen John

Hans-Jürgen John ist Hans John (@rafaelofirst) auf Twitter und Hans.John.16 auf Facebook. Hans bloggt auf www.johntext.de und www.tage-bau.de